Wilde Kerle

Unser Ziel ist, den Jungen Raum, Zeit, Atmosphäre und Authentizität zu bieten. In einer Zeit, in der Sitzen und Funktionieren immer mehr in den Fokus der gewünschten Verhaltensweisen gerückt sind, wollen wir in diesem Projekt unsere Männlichkeit nicht leugnen. Angebote schaffen, die Soziale Geschlechterzugehörigkeit und das Geschlechterverhältnis thematisieren sollen helfen, gemeinsam herauszufinden, zu begreifen, zu erfahren und zu verstehen, was Männlichkeit ist und sein kann, was Sinn macht, Wert hat, als Regel taugt und deshalb für mich und andere gelten kann und soll. (J.Riederle)

Kräfte messen

Kräfte messen – Berührungen zulassen – sich an Regeln halten. Wilde Kerle wollen ihren ganzen Körper einsetzen, Muskelkraft aufbauen, den Körper ins Gleichgewicht bringen und über Körperspannung und schnellen Reaktionen den anderen von den Brettern schubsen. Gerne auch „Alle auf Einen“. Bei diesen Spielen setzen wir gerne verschiedenste Anti-Aggressionsmaterialien ein. Der Treffer auf den Po beendet den Kampf – und wir finden immer ein Lächeln.

Das „Cool-down“ am Ende: Alle kommen zur Ruhe und können sich dann entspannt wieder in die Gruppensituation begeben.

Mut und Risiko

Den Boxsack im richtigen Moment packen ist eine komplexe körperliche und geistige Angelegenheit. Die „Wilden Kerle“ müssen sich stark konzentrieren, den Weg vom Boxsack verfolgen, die Geschwindigkeit einschätzen und dann im richtigen Moment zupacken. Das kann auch schon mal daneben gehen.

Am Ende wieder „Alle auf einen“ – das macht Spaß!

Klettergarten

Abenteuer „pur“. Nur der Klettergarten ist für die Wilden Kerle nicht genug. Wenn sich aber unter dem Kletterseil ein Sumpf befindet, bekommt das Ganze schon einen ernsteren Charakter.